Gedankenreich

Jetzt mal etwas ausführlicher…

April 2009 in Schottland

Am 05. April sind wir um 10:50 Uhr vom Flughafen in Köln-Bonn aus nach Edinburgh abgeflogen.

An der Kontrolle musste ich sogar die Strickjacke ausziehen. Dafür hat aber keinen interessiert, ob ich etwas in den Taschen hatte. Dafür wurde unsere Digitalkamera einem Drogentest unterzogen…

Der Flug war extrem kurz. Eiiigentlich lohnt es sich gar nicht für so eine kurze Zeit überhaupt einzuchecken, eine Passkontrolle machen zu lassen und rumzugammeln bis man ins Flugzeug darf. Aber gut, was tut der moderne Mensch nicht für einen Urlaub…

Hinflug

In Edinburgh am Flughafen angekommen, standen wir erst etwas dämlich herum, weil wir nicht genau wussten, wie wir in die Stadt zu unserem Hotel kommen sollten. Aber da gab es Transferbusse. So sind wir mit einem Bus bis in die Innenstadt gefahren. Unser Hotel lag in unmittelbarer Umgebung und so konnten wir von da aus bei strahlendem Sonnenschein zum Hotel gehen.

Nach dem Einchecken (ein Zimmer war noch nicht fertig) haben wir uns direkt auf den Weg zum Arthur’s Seat gemacht. Als wir unten vor diesem Berg standen, blieb mir echt die Spucke weg.

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Das sah alles ziemlich steil und steinig und seeehr ungesichert aus. Also da war nicht – wie man das so aus Deutschland an Touristensammelpunkten kennt – Leitplanken, Zäune oder zumindest irgendwelche Sicherheitsseile gespannt. Nein, die unterste Strecke ging direkt ziemlich steil los.

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Wahrscheinlich kam es mir auch alles so sehr steil vor, weil ich definitiv die falschen Schuhe anhatte. Nachdem wir uns bei teilweise ziemlich fiesem Wind bis auf die erste Ebene hochgekämpft hatten, hatten wir einen genialen Ausblick. Auf der einen Seite konnte man die ganze Stadt überblicken (die Autos und Menschen waren seeehr klein) und das Stück, was wir schon hinter uns gebracht hatten. Auf der anderen Seite sah man einen weiteren noch höheren Berg, der darauf wartete, erklommen zu werden. Bis dahin war es aber noch ein Stück zu gehen.

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Auf dieser Strecke sahen wir eingie Personen, die auf einem komplett ungesicherten steilen Felsstück rumkrackselten, um wieder nach unten zu kommen. Also wenn es nur diesen Weg nach oben bzw. unten gegeben hätte, hätte ich dort an Ort und Stelle kehrt gemacht… Aber zum Glück haben wir einen zwar steilen, aber relativ gut begehbaren Weg gefunden, der erst mit einer Zick-zack-Treppe begann.

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Es war super still da oben. Auf dem Weg dorthin blies die ganze Zeit der Wind eisig und teilweise ziemlich stark, so dass das Vorankommen nicht immer einfach war. Und da – ganz plötzlich – war Windstille! Als wir auf diesem Plateau, wo ich dann „aufgegeben“ habe, standen – war es wirklich seltsam: die Leute kamen von überall…

Den letzten Rest des Weges bis zu Arthur’s Seat bin ich dann aber doch nicht mit hoch gekrakselt. Da war nur blanker Fels und nix zum Festhalten…

der letzte Rest - blanker Fels

Bald gibt es mehr…

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