Gedankenreich

Letzter Tag El Hierro

3.1.

Das Frühstück war zur gewohnten Zeit, dafür hatten wir bis zur Abfahrt eine Stunde mehr Zeit, was den Hamsta direkt voll verwirrt hat… ;o)

Als erstes sind wir zu einer Aloe Farm gefahren. Schon als wir daran vorbei gefahren sind, habe ich gedacht, was das doch für ein hübsches Anwesen ist.

Erst wurde auf den Feldern erklärt wie der Anbau und die Ernte funktioniert.

Danach sind wir nach drinnen gegangen. Dort wurde dann die Verarbeitung der einzelnen Blätter demonstriert und erklärt.

Zwischenzeitlich schüttete es draußen wieder ganz gewaltig, gepaart mit einem wirklich heftigen Wind.

Damit war es für mich dann vollkommen vom Tisch, die zusätzliche Wanderung noch mitzumachen. Kletschnass im Flieger sitzen – und sei es nur für eine halbe Stunde? Nein, danke!

Das Ganze erübrigte sich sowieso, da wir am „Zwischentreffpunkt“ – wieder mal eine Kirche – auch wieder von einem heftigen Regenschauer aufgehalten wurden und es somit zu spät war…

Mit dem Bus sind wir dann jetzt alle zum Flughafen gebracht werden, um dort festzustellen, dass auf Grund des Windes heute keine Flüge mehr gehen – ja, ich weiß, sie fliegen…

Also sitzen wir jetzt hier am Flughafen und hoffen, dass unsere gute J. vielleicht noch Plätze auf der Fähre bekommt, falls/wenn die heute noch fährt…

J. flitzte die ganze Zeit, telefonierend und organisierend durch die Gegend während – zumindest wir – ziemlich entspannt dem, was jetzt nu passiert entgegen sahen und zwischenzeitlich die Sonne – ja, genau, Sonne… – und den Blick aufs Meer draußen genossen haben…

Aber man hat besonders an den Kakteen, die draußen vor dem Fenster standen und den Fahnen gesehen, dass ein ganz schön strammer Wind pfiff!

Tja, Ende vom Lied:

  • Wir kommen heute nicht mehr nach Teneriffa
  • Alle haben auf El Hierro eine Übernachtungsmöglichkeit – in unterschiedlichen Hotels
  • Der letzte gemeinsame Abend ist somit dahin
  • Ein letztes Gruppenfoto gibt es nicht – die ersten wurden schon abgeholt, J. steht immer noch unter Strom und organisiert den Rest

 

Wir wurden mit einem großen Reisebus von Juan abgeholt, um in unsere Unterkünfte gebracht zu werden.

Auf dem Weg zu einem Hotel wurden die Straßen immer enger. Im Bus war es zwar auch vorher nicht laut, aber als wir durch eine Straße mussten, die nur minimal breiter war als unser Bus, konnte man die Stille fast greifen. Ich für meinen Teil hatte echt schon beim Zugucken arge Platzangst…

Wir waren mit dem Hamsta in einem kleinen aber geräumigen Apartment in Frontera, also dem Ort, in dem wir vorher die Zeit über waren, unter gebracht.

Abends haben wir erst mal noch einen kleinen Spaziergang gemacht. In einer Allee stehen Bänke, deren Rückenlehnen von ortsansässigen (?) Künstlern teilweise wirklich sehr schön gestaltet worden sind.

Nach dem Essen haben wir noch etwas gespielt und sind dann ins Bett gegangen, da wir ja früh wieder raus mussten…

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