Rückreise
Um 6:00 Uhr ging unser Entchen. Auch wenn es ein recht schönes Apartment war, luden diese Betten dennoch nicht zum noch mal wegdösen ein…
Irgendwie dachten wir, wir hätten um 6:00 Uhr schon frühstücken können. Aber bis kurz vor 7:00 Uhr war da alles dunkel und verrammelt.
So hatten wir ein vorzügliches Nuss-Frühstück auf dem Zimmer.
Später sind wir doch noch runter und rüber in das zum Apartment gehörende Restaurant gegangen. Mein Lieber hatte noch Zeit für einen halben Kaffee. Dann sahen wir schon den Bus um die Ecke biegen. Die Baguettes haben wir freundlicher Weise noch auf die Hand bekommen.
Wir fuhren aber nur bis zum Busplatz. Da wurden wir umgeladen auf ein Großraumtaxi.
Die Fahrt zum Flughafen verlief problemlos. Dort wartete schon die gute J., um zu gucken, ob wir auch den Flieger bekommen.
Die Koffer haben wir abgegeben, hatten aber nur standby-Tickets, so dass bis zum Ende des Boardings nicht klar war, ob wir noch aufgerufen werden. Das war echt nervenaufreibend. Eine Maschine später hätte noch gepasst, aber ansonsten hätten wir ein echtes Problem bekommen.
Aber es hat geklappt!
Jubel aus der Gruppe aber der größte Jubel bei uns!
Der Flug war ruhig, auch wenn es diesmal gefühlt länger dauerte bis wir über den Wolken waren.
In Teneriffa Nord stand direkt ein Taxi bereit und chauffierte uns zum Flughafen im Süden.
Das ist ja – selbst nach der kurzen Zeit auf El Hierro – ein regelrechte Kulturschock hier: allein schon beim Anflug die ganze dichte Bebauung zu sehen und dann auf der Strecke der ganze Verkehr. Es wird nur noch getoppt von den Horden an Menschen hier am großen Flughafen.
Jetzt heißt es erst mal wieder warten…
Mit etwas Verspätung – wie wir hinterher erfuhren, weil es in Leipzig eine Verzögerung wegen dem Schnee und Gegenwind gab – hoben wir dann ab.
Da wir nun Rückenwind hatten, waren wir fast pünktlich da.
Normalerweise penn ich ja immer direkt weg, sobald ich ein Flugzeug gestartet ist, aber bei diese n Kurzstecken-Maschinen sind die Sitze so was von unbequem, dass ich immer nur kurz weg war. Der Sitz ist tierisch hart und das Kopfteil ist irgendwie so komisch nach vorne gebogen, dass ich immer das Gefühl hatte ich bekomme einen Knickhals, obwohl ich mich angelehnt habe…
Egal, unser „Privat-Taxi“ wartete schon und kutschierte uns wieder nach M. – im Schnee – wo wir dankenswerter Weise noch eine Kleinigkeit zu futtern bekamen.
Anschließend sind wir dann um kurz vor 1:00 Uhr ins Bett gefallen…
