Nikkō – Gedankenreich

Nikkō

Aus Reiseführer und Co.:

Die „Sonnenschein-Stadt“ Nikkō liegt etwa 140 Kilometer nördlich von Tokio. Nikkō hat 93.568 Einwohner und eine Fläche von mittlerweile 1.449,87 km².

Am „Stall der heiligen Pferde“ des Schreins Nikkō Tōshōgū befindet sich als Fassadenschnitzerei das Wahrzeichen Nikkōs, die drei Affen – die nichts (Böses) sehen, hören und sagen.

Im Nikkō-Nationalpark, westlich der Stadt, befinden sich die Kegon-Fälle, Onsen (heiße Quelle), der Chūzenji-See und Wanderrouten.

23. Oktober:

Morgens um 7:45 Uhr sollten wir startklar an unserer Säule stehen. Wir sind erst mit Taxis zur Tokio Station gefahren.

Ein derart riesiger Hauptbahnhof ist schon spannend.

Am Bahnsteig mussten wir uns anstellen. Schließlich lieben das anscheinend die Japaner. Überall sah man artig aufgestellte Menschen, die ganz geduldig warteten. Da unser Zug noch nicht direkt der nächste war, mussten wir uns in die „Second“-Reihe für den übernächsten Zug stellen.

Es war traumhaftes Wetter. Leider war es daher auch ganz ordentlich warm. Wenn man sich vorstellt, dass das ja hier auch Herbst ist…

Auf dem Weg dorthin konnten wir tatsächlich noch mal einen Blick auf den Mount Fuji erhaschen, der inzwischen sogar mit Schnee bedeckt ist.

In Utsunomia wurden wir mit einem Bus abgeholt und sind dann Richtung Nikkō gefahren.

Zuerst waren wir an den Kegon-Wasserfällen. Es war wieder touristisch voll und wir hatten nicht sehr viel Zeit.

Danach sind wir zum Toshogu-Schrein gefahren. Das ist eine absolut traumhafte Anlage. Da hätte ich noch stundenlang fotografieren und gucken können.

Leider sind uns auf dem Rückweg drei aus unserer Gruppe abhanden gekommen. So war es einiges an hin und her, um sie wieder zu finden, was bei der Menge an Menschen gar nicht so einfach ist, besonders auch, wenn nicht klar ist, ob jemand die Telefonnummer derjenigen hat…

Durch die Zeitverzögerung – Wir sind schließlich im Urlaub und haben gar keine Zeit ;o) – konnten wir leider nicht mehr zu der kleinen roten Brücke sondern sind nur langsam dran vorbei gefahren.

Als letzter Programm-Punkt stand der Besuch einer kleinen Sake-Brauerei an. Die Anlage an sich war intressant, aber die Verkostung war halt nicht meins. So bin ich lieber fotografieren gegangen.

Abends haben wir uns abgesetzt und sind noch mal in ein spezielles Kaufhaus gefahren. Meine Güte war die Bahn und alles drum herum voll! Wir haben fast schon gebetet, dass der Ausstieg für unsere Station an unserer Seite ist. Es wäre kein Durchkommen gewesen!

Auf dem Rückweg war es fast wie leer gefegt!

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