Erster Wandertag – Gedankenreich

Erster Wandertag

Heute Morgen sind wir um kurz vor 8:00 Uhr aufgestanden. Gegen 10:00 Uhr waren wir dann startklar: Kameras gesattelt, Wanderschuhe und -jacken angezogen, Rucksäcke gepackt und geschultert. Naja, das Wetter hielt sich gewaltig in Grenzen. Bis mittags hat es eigentlich durchgängig gefieselt. Gestern hatten wir die warmen Pullover irgendwann ausgezogen, heute haben wir sie ganz schnell angezogen.

Eigentlich wollten wir weit wandern, damit wir halt ein wenig schon mal für unseren Sommerurlaub trainieren. Das hat nicht so ganz geklappt. Trotz des bescheidenen Wetters haben wir jede Menge schöne Motive gesehen, die wir fotografieren mussten. Der Wanderweg nach Thale ist wegen einem Erdrutsch gesperrt. Der Eingang zu dem Wanderweg, den wir genommen haben, war auch mit Absperrband und Warnschildern dicht gemacht (weil es halt nach Thale hinterher eine Abzweigung gibt. So war es wunderbar ruhig. Dadurch hatten wir auch das Glück einige Tiere zu sehen.

Ein Mäuschen saß im Grunde direkt vor uns auf dem Weg. Wir haben sie dummerweise nicht vorher gesehen sonst hätten wir tolle Nahaufnahmen mit unserem großen Objektiv machen können. Wir waren beide dermaßen baff, dass eine Maus so nah saß, dass wir beide nicht schnell genug geschaltet haben: Geguckt und drauf gezeigt haben wir – aber leider nicht fotografiert ;o) Aber im Laufe des Tages hatten wir bzw. mein Bär oft genug die Gelegenheit Mäuse, Vögel und ein Eichhörnchen abzulichten.

Wir hatten uns die Kameras geteilt: mein Bär das große Objektiv und ich das Kleine. Bis dann leider meine Karte voll war, hatten wir beide immer gut zu tun und viel zu knipsen. An einen Ersatzakku hatte ich gedacht, an eine neue Karte leider nicht… Die lag im Hotel…

Gegen 17:00 Uhr waren wir einem kleinen Café an der Bode. Eigentlich wollten wir danach noch zu Fuß zum Hexentanzplatz hoch laufen, aber wegen dem Erdrutsch war auch da ein Teil der Strecke nicht begehbar. Wir hätten noch einen Umweg gehen können, aber stattdessen haben wir uns lieber für die Seilbahn entschieden. Wir haben gerade noch die letzte Bahn erwischt.

Höhe macht mir ja eigentlich nichts aus, aber es ist schon ein merkwürdiges Gefühl in was weiß ich wieviel Metern Höhe über dem Boden in so einer Minigondel zu schweben. Auch bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln hat man ja keinen Einfluss auf das was passiert, aber da ist man so vollkommen ausgeliefert… Ein seltsames Gefühl…

Beim Hexentanzplatz haben wir dann noch ein Cache geholt und uns dann auf den wenig spektakulären aber kürzeren Weg zurück nach Treseburg gemacht. Da haben wir dann ein Eichhörnchen gesehen, was sich wunderbar lange hat fotografieren lassen, genauso wie eine putzige kleine Maus…

Daaaamals vor ein paar Jahren im Oktober waren wir auch etwas später unterwegs. In dem Jahr haben wir geflucht, dass wir erst den kurzen und dann (im Dunklen) den langen Weg gegangen sind, aber es war gut so. Wir sind ja heute abends den kurzen Weg gegangen. Also da hätte ich im Dunkeln nicht hergehen wollen. Es war teilweise ziemlich steil und eng und ohne seitliche Begrenzung. Da war unser ausgedehnter langer Marsch im Dunkeln über unwegsames – aber mehr oder weniger ebenes – Gelände doch ganz angenehm…

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