Gedankenreich

Fuji

Aus Reiseführer und Co.:

Der Fuji ist ein 3776,24 m hoher Stratovulkan und gleichzeitig der höchste Berg Japans. Sein Gipfel befindet sich auf der japanischen Hauptinsel Honshū, zwischen der Eurasischen, der Pazifischen und der Philippinenplatte des pazifischen Feuerrings. Er wird als aktiv aber mit geringem Ausbruchsrisiko eingestuft. Seit 2013 ist er Teil des Weltkulturerbes.

Das Fünf-Seen-Gebiet befindet sich nördlich des Vulkans. Die Wahrscheinlichkeit, den Berg in seiner vollen Pracht zu sehen, ist aus diesem Blickwinkel am Größten.

20. Oktober:

Eigentlich sollte heute das Gepäck mit einem Bus (?) nach Tokio gebracht werden während wir mit kleinem Gepäck in einem traditionellen japanischen Hotel übernachten. Aber da in Tokio 1. Immer noch ein wenig Chaos wegen dem Tarifun herrscht und 2. Feierlichkeiten wegen der Krönung des Kaisers anstehen und somit Teile der Stadt gesperrt sind und evtl. das Gepäck nicht bis übermorgen am Hotel wäre, hat unsere Reiseleiterin beschlossen, dass wir ganz abenteuerlich in einem kleinen Bus das Gepäck mit zum Bahnhof nehmen.

Da unsere Gruppe etwas chaotisch ist und viele wie die Kinder einfach nicht zuhören wenn was gesagt wird, war das schon spaßig. Aber wir sind doch tatsächlich alle mit dem gesamten Gepäck am Gleis angekommen und in den richtigen Zug gefallen…
In der Nähe von Mount Fuji wurden wir zum Glück mit einem großen Bus eingesammelt, dass diverse Leute auch alle am Fenster sitzen können.
Am ersten See im Fünf-Seen-Gebiet hatten wir einen mal mehr mal weniger guten Blick auf den Berg. Die hatten das Gelände ganz cool angelegt, so dass man sich in diversen Kulissen vor dem Mount Fuji fotografieren konnte.

 

Außerdem flog dort ein ganz süßer kleiner Flattermann von Blüte zu Blüte. Leider hielt das Tierchen zum fotografieren nicht wirklich still. Ich hoffe, es ist wenigstens ein Foto scharf geworden.

Unser Ryokan war ganz typisch japanisch. Auf den Tatami-Matten im Zimmer waren schon die Futons zum Schlafen bereitet.

 

Im Erdgeschoss gab es auch einen Onsen. Das sind natürliche heiße Quellen. Ein Bereich ist für die Frauen, einer für die Männer. Ganz wichtig ist, dass man auf die Farbe der Vorhänge achtet. Da nur ein Badebereich noch einen Außenbereich hat, werden die Bereich gerne getauscht, damit jeder in den Genuss des Außenbeckens kommt!
In einem Ryokan ist es üblich, dass die Gäste den Yukata, dem Hauskimono, tragen. Das ist schon ein wenig ungewohnt. Der Kimono besteht nur aus relativ dünnem Leinen. So ist es dadurch, dass es in einem klassischen Ryokan auch keine Heizung gibt, schon etwas frisch.

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