Gedankenreich

Great Barrier Reef

Reiseführer und Co.:

Das Great Barrier Reef liegt vor der Nordostküste Australiens im Korallenmeer. Mit seinen 347.800 km² ist es das größte Korallenriff der Erde. Das Korallenriff erstreckt sich über eine Länge von gut 2300 km (vom 10. bis zum 24. südlichen Breitengrad). Auf Grund seiner Größe ist es in fünf Abschnitte unterteilt.

Das Great Barrier Reef besteht aus einer Kette von über 2.900 Einzelriffen, knapp 1.000 Inseln, wie z. B. den Whitsunday Islands und unzähligen Sandbänken.

Am 11. Juni 1770 entdeckte der britische Seefahrer James Cook das Große Barrier-Riff, als er während seiner ersten Südseereise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief.

Im Jahr 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet.

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Sonntag, 31. Juli

Heute Morgen ging es mit einem Höllenritt zum Great Barrier Reef.

Kaum meinte der Kapitän „It could be a bit bumpie“, ging es auch schon los mit dem Gewackel. Als neben und hinter mir die Ko…geräusche lauter wurden, habe ich für mich beschlossen, dass es Zeit ist, zu gehen. Erst wollte ich mir draußen einen Sitzplatz suchen, aber da dort auch fröhlich die Kotztüten rumgereicht wurden, habe ich mich an die Treppe – weit weg von alledem – gestellt. Ob das in der Stellenbeschreibung für Mitarbeiter auf dieser Tour steht – „Kotztüten-reichen im Akkord“ ?

Das Riff war echt toll! Es schwammen jede Menge Fischschwärme umher. Als wir noch oben auf dem Ponton (?) standen, um uns wasserfertig zu machen, schwamm direkt davor ein Schwarm bunter relativ großer – ca. 25 cm – Fische.

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fischudruckfiAber ein grooßer groooßer Nachteil im Gegensatz zu den Malediven: das Wasser ist doch verflixt kalt. Ich meine, es war nicht Nordsee-kalt aber eben auch nicht so schön zum ewig-schnorcheln-warm wie auf den Malediven…

Es gab auch einen Napoleonfisch, der schwamm teilweise so nah, dass man ihn wirklich streicheln konnte. Es fühlt sich an wie seifenglatter Boden.

Ganz touristenlike schwamm ein Taucher mit im Wasser der vom Streicheln des Napoleonfisches ein Foto gemacht hat. Da der Fisch wirklich groß war und jeweils der Andere auch nicht mit der gopro in der Nähe war, haben wir uns dann doch Fotos entwickeln bzw. ausdrucken lassen.

Was ich gut fand, die achten da wirklich sehr darauf, dass keiner im Riff rumsteht. Das Wasser war noch relativ niedrig, so dass es an einigen Stellen echt schwer war, durch zu schwimmen. Ich bin auch mehrmals einen anderen Weg geschwommen, weil ich nichts kaputt machen wollte. Aber manche – man muss es leider sagen: Asiaten – haben sich wie die Trampel im Wasser benommen. Als dann zwei Trampel hinten auf den Korallen standen, kam gleich ein Pfiff von einem der Guards und hat ihnen gesagt, sie sollen abdampfen.

Auch erstaunlich ist, wieviel es ausmacht, ob die Sonne scheint oder nicht. Erst mal von der Temperatur bzw. der gefühlten Temperatur beim Schwimmen, aber auch unter Wasser. Man sieht viel mehr aber es ist auch bei Sonne tausendmal farbenfroher!

Was für unterschiedliche Korallenarten es gibt! Herrlich!

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Man merkt, dass es die Fische gewohnt sind, dass da jeden Tag Horden von Touristen herumplanschen. Sie haben sich nicht wirklich an uns gestört.

Eh ichs mich versah, schwamm ich mitten in besagtem Fischschwarm der bunten Fische, die so nah am Ponton waren. Und was ist? Die gopro mitsamt meinem Lieben befindet sich irgendwo ein paar zig Meter weit weg.

Jetzt sind wir geschafft aber glücklich und zufrieden nach einem nicht ganz so wilden Ritt wieder im Hotel. Inzwischen kleben auch zumindest 50% nicht mehr meer- und salzmäßig…

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