Gedankenreich

Floriansdorf

Wieder was gelernt…

Eine Kollegin kam am Freitag zu mir und meinte „Willst du nicht am Dienstag mit ins Floriansdorf kommen, hatte ganz vergessen, mich um eine Begleitperson zu kümmern!“

Keine Ahnung, was das ist und ein wenig überfahren, aber egal „Ja, klar“.

So ging es dann heute um 8:00 Uhr los. Das liegt sogar ganz bei uns in der Nähe…

Dies ist ein Dorf, indem es rund um Feuer geht. Hier können Kinder, die ja nun heute weitgehend ohne fücheln aufwachsen oder dass sie selber mal mit Feuer rumspielen, lernen, wie man mit Feuer umgeht. Andererseits wird aber auch das richtige Verhalten im Brandfall erlernt.

Besonders eindrucksvoll waren das sog. Rauchhaus und Brandgegenstände.

Etwas über Brände zu hören, ist für Kinder und selbst für uns Erwachsene doch immer etwas Abstraktes. Wenn man noch nicht bei einem wirklichen Wohnungs- oder Hausbrand dabei war, kann man sich das irgendwie nicht vorstellen.

Das Rauchhaus ist eine Art Puppenhaus von dem die Front weggeklappt werden kann. Durch Glasscheiben kann man dann hinein sehen. Im Keller bricht ein Feuer aus und man sieht wie – und vor allem auch wie schnell – sich der Rauch ausbreitet. Da wird dann das für Kinder etwas ominöse „Türen schließen“ fassbarer, denn sie sehen, dass man damit wirklich wirkungsvoll den Rauch am Eindringen hindern kann.

Besonders beeindruckend fand ich, Gegenstände, die aus echten Bränden geborgen worden waren, ein Fön, ein Wasserkocher, ein Bügeleisen – alles nicht mehr wirklich als solches zu erkennen. Alles nur noch ein Klumpen Plastik!

Das war sehr interessant und den Kindern hat es allemal Spaß gemacht!

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