Gedankenreich

Franschhoek

Reiseführer und Co.:

Franschhoek ist ein Ort in der südafrikanischen Provinz Westkap mit 15.616 Einwohnern. Der Ort liegt zirka 60 Kilometer östlich von Kapstadt am Ende eines lang gestreckten Tales, in dem, geschützt durch die Drakenstein-Gebirgskette, relativ mildes Klima herrscht.

Die Ortsgründung geht auf das Jahr 1688 zurück, als sich etwa 200 aus Frankreich ausgewanderte Hugenotten in dem Gebiet niederließen. Bald wurde das Gebiet zum Weinanbau genutzt. Entlang der Franschhoek-Weinroute erzeugen mehr als zwanzig Weingüter Spitzenweine.

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Wir wollten ja eigentlich heute morgen wieder zum Meer. Aber es hat ganz gewaltig geregnet.

Als wir runter kamen und der Hamsta mir gratuliert hatte, fing die ganze Gruppe an, mir ein Ständchen zu singen. Das war echt schön! Somit wusste auch der ganze Frühstücksraum Bescheid. Am Buffet kam ein Deutscher zu mir und gratulierte mir auch. Unsere Tischnachbarin gratulierte ebenfalls. Einige Zeit später kam eine Frau, die mir gratulierte und meinte sie hätte heute auch Geburtstag… Von unserem Reiseleiter habe ich ein Fererro (?) Rocher bekommen.

Zu erst sind wir dann ein wenig durch die Gegend gefahren, es hat immer noch geregnet. Aber wenigstens hatten wir das Glück, dass es immer dann, wenn wir eine Pause gemacht haben, gar nicht oder nicht mehr ganz so doll geregnet hat.

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Mittags waren wir bei der Weinprobe. Es war irgendwie komisch: im Moment bin ich so auf Englisch programmiert, dass ich ganz verwirrt war, als der Typ, der uns durch die Weinprobe geführt hat, deutsch gesprochen hat. Die ersten beiden Weine waren so gar nicht mein Geschmack, der dritte ging, aber erst der letzte und der Strohwein waren toll. Wir hatten zu jedem Wein ein Stückchen Käse, der zu diesem Wein passte. Die meisten waren echt total lecker.

Auf dem Gut wären wir eigentlich alle noch gerne geblieben, aber wir mussten ein paar Minuten später schon wieder weiter.

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Wir sind in ein kleines Örtchen namens Stellenbosch gefahren, was angeblich ganz toll sein sollte. Aber 1. regnete es dort wieder, war zugezogen und arg frisch und 2. war das wirklich nicht so besonders. Da hätten wir lieber noch auf dem Weingut bleiben und die Sonne genießen können.

Abends sind wir dann in das Restaurant „Gold“ gefahren. Zuerst hat der ganze Speisesaal Trommel-Unterricht bekommen. Danach haben wir eine kulinarische Reise durch die afrikanische Küche gemacht. Außer einer Sache mit roten Bohnen und Spinat war alles sehr lecker. Während des Essens haben die Angestellten gesungen und getanzt. Das war beeindruckend! Besonders faszinierend fand ich auch die Kleidung der Leute – sooo schöne Kleider!

Ich hatte einen sehr schönen Tag auch wenn es vom Wetter her mit Abstand der schlechteste Tag war!

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