Gedankenreich

Tsitsikamma-Nationalpark

Reiseführer und Co.:

Der Tsitsikamma-Nationalpark war bis 2009 ein eigenständiger Nationalpark in Südafrika. Seither ist er Teil des Garden Route-Nationalparks. Er liegt im Distrikt Cacadu im westlichen Teil der Provinz Ostkap.

Der Park, mit einer Fläche von 29.838 Hektar, wurde 1964 eröffnet und erstreckt sich über fast 100 Kilometer entlang der Küste zwischen Kap St. Francis und Plettenberg Bay. Er umfasst nicht nur den ursprünglichen Urwald an Land mit den bis zu 800 Jahre alten Yellow-Wood-Baum, sondern auch einen 5,5 Kilometer breiten Streifen des küstennahen Meeres. Die Vegetation ist dort sehr üppig und vielfältig. Der dichte Wald mit seinen alten, bis zu 40 Meter hohen Bäumen ist einer der letzten Urwälder Südafrikas.

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Als wir uns heute morgen haben wecken lassen, schien es durch die Schlitze der Gardine nicht wirklich hell, also haben wir noch weiter gedöst. Kurz vor dem allgemeinen Weck(an)ruf sind wir aufgestanden. Es war tatsächlich grau und teilweise ein wenig am fisseln. Trotzdem sind wir vor dem Frühstück noch kurz an den Strand gegangen und haben die Füße ins Wasser gesteckt. Mit den Zehen ging es ja noch, aber kaum war man etwas weiter mit den Füßen im Wasser war es doch verflixt kalt.

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Zum Frühstück sind wir dann mal wieder erst dann gekommen, als alle schon fleißig am mampfen waren.

Während der Fahrt zum Tsitsikamma Nationalpark hat es sogar richtig geregnet. Während der PP-Pause habe ich die Kamera beim Hamsta gelassen, weil ich ja eiiigentlich aufs WC wollte. Auf der Suche bin ich auf eine Art Terasse gekommen. Als ich hoch guckte, saß dort eine Affenmama mit ihrem Baby. Also laaangsam wieder zurückschleichen, außer Sicht und Vollgas geben, Kamera schnappen und wieder zurück. Leider war die Mama dann erst mal im Baum, aber sie kam wieder. Tooootaaal süß!

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Erst haben wir uns den alten Yellow-Wood-Baum angesehen, der wohl schon 1000 Jahre alt ist. Zu der Zeit war es zwar noch wolkig aber wenigstens trocken. Wir haben auf dem Weg dorthin auch zwei Tausendfüßler – der Biohamsta würde Vielfüßler sagen, weil er verhältnismäßg kurz war und trotz der Minifüßchen wohl keine 1000 Beine unter seinem Körper hätte verstecken können…

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Alte Bäume sind zwar tierisch cool, aber leider selten bescheiden zu fotografieren…

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Anschließend sind wir weiter gefahren zu einer Bucht von der aus man das Meer total wunderbar sehen konnte. Dort gab es auch eine lange und noch zwei kurze Hängebrücken. Toootal genial! Dort hätte ich mich noch stundenlang aufhalten können…

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Bevor wir ins Hotel gefahren sind, sind wir noch durch Plettenberg Baai gefahren. Das scheint das nobelnobelnobel-Viertel hier zu sein. Teilweise war es mir schon ein wenig zu protzig. Ich stehe ja nicht so auf reiche Schnösel, die meinen sie wären was besseres nur weil sie Geld haben.

Jetzt sind wir in unserem Hotel, alles ist wie eine rieisige Holzhütte. Eigentlich gäbe es in der Mitte einen Pool, der aber leider im Moment renoviert wird – schade. Die Gänge, die zu den Zimmern führen, erinnern ein wenig an Gänge in einem Schiff und in erschreckender Weise auch an den Weg zu unserem Zimmer in Tyndrym. Aber zum Glück ist das Zimmer wesentlich schicker und alles sauber. Allerdings neigt es sich irgendwie ein wenig Richtung Innenhof. Aber es ist nicht so schlimm wie in Island.

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