Gedankenreich

elende Rennerei

Wie es so meine optimistische Art ist, habe ich mich geärgert, dass mein schönes Auto kaputt ist, aber es dann als gegeben akzeptiert und abgehakt.

Die nervige, elendige Rennerei geht im Grunde jetzt erst los.

Am 27. hatte ich vom Gutachter den Bericht zum Zustand meines Autos bekommen. Wie der Autoschrauber meines Vertrauens aufgrund des Zeitungsberichts schon vermutet hatte, ist da nix mehr zu machen.

Es gibt eine Restwertbörse (?) für kaputte Autos, die dann von Autohändlern aufgekauft und ausgeschlachtet werden.

Da sollte ich mich dann mit dem Höchstbietenenden in Verbindung setzen. Ein Hoch auf Datenschutz: im Bericht stand dann nur ein Name und der Ort des Autohändlers. Man findet zwar alles im Netz, aber umständlich ist es schon…

Als ich ihn dann erreicht hatte, was das eigentlich relativ unproblematisch. Allerdings müsste ich bevor er meinen Wagen abholen kann, denselben noch ausräumen und letzte liebgewonnene Dinge holen.

Tjaaa, warum auch immer steht mein Wagen in Wenden – von uns aus gesehen ziemlich am A. der Welt.

Am 28. rief eine Frau aus dem Krankenhaus an, dass ich noch irgendwas unterschreiben muss, weil sie wohl erst jetzt wussten, dass ich privat versichert bin. Also ich stand zwar mit Sicherheit ein kleeein wenig neben mir, als ich da untersucht wurde. Aber an den Anzugträger, der mich fragte, was ich arbeite und ob ich verbeamtet bin und dergleichen, kann ich mich sehr wohl noch erinnern…

Abgemeldet möchte ich mein Auto auch noch haben bevor das wer anders in die Finger bekommt…

So habe ich also am 31. einen Rundumschlag geplant:

Um nach Wenden zu fahren, muss ich durch den Nachbarort in dem sowohl das Krankenhaus ist als auch die Meldestelle.

Als erstes habe ich also mein Autochen ausgeräumt, mich verabschiedet und ins Krankenhaus. Ich hatte gehofft, vor dem abgesperrten und kostenpflichtigen Parkplatz parken zu können aber es war alles voll. Nach geleisteter Unterschrift wollte ich am Kassenautomat zahlen „Nur Barzahlung“. Toll, ich hatte natürlich kein Kleingeld dabei. Am Automaten draußen, das gleiche Spiel. Neben mir stand ein Mann davor, der aufgrund dieser Aussage auch ein wenig sparsam guckte. Eine Frau konnte mir dann wechseln, bis sich rausstellte, dass ich aufgrund meines absolut rasant-kurzen Auftritts dort gar nichts zahlen musste…

Danach hatte ich Glück und konnte direkt noch einen Termin für die Abmeldung machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert