Gedankenreich

Mess-Marathon

Die Rettungssanitäter meinten, ich hätte einen zu hohen Blutdruck. Da das im Krankenhaus wohl auch noch so war und sie mich auch noch mal drauf hingewiesen und gemeint hatten, ich sollte das doch mal abklären lassen, war ich also gestern beim Arzt.

Mein Arzt amüsierte sich und meinte er könnte sich nicht wirklich vorstellen, dass ich tatsächlich Bluthochdruck hätte und wies noch mal dezentgrinsend auf den Unfall hin.

Sicherheitshalber wird das jetzt aber mal mit einem 24-Stunden-Blutdruckmess-Dingens überprüft.

Es ist wirklich ein Genuss…

Nicht nur, dass es jetzt am Tage alle 15 Minuten „Piep“ – Beginn – , „Bruuumm“ – bis die Manschette aufgepumpt ist – „Bpft“, „Bpft“, „Bpft“ – wenn wieder langsam Druck abgelassen wird -, „Pfffffffffff“ – Restluft wird abgelassen -, „Piep“ – Ende – macht.

Nein, ich darf mich bei der Messung auch nicht bewegen.

Das ist natürlich vollkommen realitätsnah.

Ich verstehe schon, dass das deswegen ist, damit die Messung auch genau ist, aber in welchem Alltag kann man denn alle 15 Minuten einfach mal still stehen.

Da tauchen gleich wieder Bilder auf: Ein Kind rennt weg – egal, jetzt muss ich erst mal still stehen…

Gut, dass heute Donnerstag war, so dass ich, als ich dann an der Schule ankam nur noch 1 Stunde Klaro – für mich nichts tun – 1 Stunde Mathefördern – heute, da letzte Stunde vor den Ferien auch sehr entspannt, ebenso wie die Hausaufgabenbetreuung.

Durch die Manschette wird der Arm so was von unbeweglich, da war heute Morgen die Kurve zur Schule rauf fantastisch. Danach wusste ich das dann ja und konnte mich drauf einstellen.

Mich nervt es jetzt schon tierisch, obwohl ich sie noch nichtmals die Hälfte der Mindestmesszeit von 18 Stunden erreicht habe…

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